Key Facts

  • Achten Sie auf genügend Bewegung!
  • Hektik und Stress belasten den Körper!
  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihre körperliche und seelische Entspannung!
  • Schalten Sie ab – zuhause und auch am Arbeitsplatz!

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Wintertipps - Sport & Fitness

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Heizen Sie dem Winter ein!

Geben Sie dem inneren Schweinehund auch im Winter keine Chance! Das Wetter draußen ist meist gar nicht so schlecht wie es scheint und mit der entsprechenden Ausrüstung macht Bewegung in der freien Natur auch in den kühlen Monaten des Jahres riesigen Spaß. Wann waren Sie z.B. das letzte Mal Eislaufen?

Nutzen Sie die kalte Jahreszeit auch, um etwas Neues zu probieren: Waren Sie schon einmal Schneeschuhwandern oder Nordic Cruising/Skilanglaufen? Die passende Ausrüstung kann in jedem noch so kleinen Skigebiet ausgeliehen werden. Meist gibt es auch ausgeschilderte oder sogar geführte Langlauf-Routen. Auch Ihre gewohnte Umgebung lässt sich auf diese sportliche Weise neu erkunden! Die Ausrüstung finden Sie in Sportgeschäften und zum Teil auch in Supermärkten.

Noch ein Tipp für gesellige Sportmuffel: Gemeinsam sportlich sein macht Spaß! Verabreden Sie sich für Ihre Outdoor-Aktivitäten am besten mit Gleichgesinnten! Eine fixe Verabredung hilft dabei, den inneren Schweinehund zu überlisten.

 

Erkältungsfrei durchs Winter-Training

Um im Winter möglichst erkältungsfrei durchs Outdoortraining zu kommen, sollten Sie folgende drei Punkte beachten:

1) Tragen Sie angepasste Funktionskleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip: Unterwäsche und Handschuhe sollten funktionell sein, d.h. Schweiß nach außen leiten, aber vor Wind und Nässe schützen. Wichtig ist auch die Kopfbedeckung, da über den Kopf sehr viel Wärme verloren geht. Wenn Sie die Jacke während des Trainings öffnen, vergessen Sie nicht, sie sofort nach Trainingsende wieder zu schließen. Verwenden Sie ruhig fetthaltige Cremes, um die sensible Gesichtshaut vor Trockenheit, Rötungen und Rissen zu schützen.

2) Schluck für Schluck mehr Fitness: Durch die trockenere Luft geht im Winter vermehrt Flüssigkeit über die Atmung verloren. Wenn Sie Ihren Skiurlaub hoch oben in den Bergen verbringen, verlieren Sie umso mehr Flüssigkeit durchs Atmen. Deshalb ist es sehr wichtig, genug zu trinken! Der Tipp lautet: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich, auch wenn Sie gerade keinen Durst verspüren und gönnen Sie sich vor sowie nach dem Training warme Getränke. Natürlich alkoholfrei.

3) Durch die Nase atmen? Dadurch wird die Luft zwar besser erwärmt und angefeuchtet, aber das ist bei gesunden, abgehärteten Personen nicht notwendig. Gegen stechend kalte Luft hilft auch ein Tuch oder eine Sturmhaube über dem Mund. Vermeiden Sie allerdings übermäßig intensive Trainingseinheiten bei starker Kälte!

Wow statt Auuu!

Neben der Wahl der richtigen Bekleidung, der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und dem Eincremen gibt es einen ganz einfachen Tipp, wie Sie den Skiurlaub unbeschadet überstehen. Die Zauberformel heißt: Aufwärmen! Eine Studie des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck ergab, dass von 165 Unfällen, 145 auf nicht aufgewärmte Skifahrer und nur 20 auf jene mit speziellem Aufwärmprogramm entfielen. Ca. 5 Minuten Training vor der ersten Abfahrt, nach Einkehrschwüngen und längeren Liftfahrten reichen aus, um das Verletzungsrisiko zu senken. So können Sie sich unkompliziert und wirkungsvoll aufwärmen:

  1. Kniewippen mit wechselseitigem Armschwingen: Arme gegengleich vor- und zurückschwingen und dabei gleichzeitig in den Knien mitfedern
  2. Schlittschuhschritte am Stand: Gleichzeitig rechten Ski unter dem Körper vorschieben, während der Linke nach hinten geht und umgekehrt – auch hier wieder die Arme kräftig gegengleich mitschwingen
  3. Kniebeugen und dabei Skienden abwechselnd heben („Anfersen“ mit den Skiern).

Generell gilt: Fahren Sie gut trainiert in den Urlaub, dann haben Sie mehr Spaß damit! Praktische Übungen zur Vorbereitung auf Ihren Skiurlaub finden Sie im Activia Plan.

 

 

Gesund durchatmen – Tipps für die „innere Fitness“

Da unsere Atmung unbewusst und automatisch abläuft, neigen wir zu flachem, abgehaktem Luftholen. Langfristig kann falsches Atmen zu Verspannungen führen, sodass man manchmal das Gefühl hat, man könne kaum noch tief Luft holen.

Die Lösung heißt: Bauchatmung. Dabei bewegt das Zwerchfell sanft unsere Organe im Bauchraum. Der Brustkorb weitet sich und die an der Wirbelsäule gelegenen Rippen kommen in Bewegung.

Versuchen Sie doch diese Atemübung: Legen Sie sich auf den Rücken, schließen Sie die Augen und legen die Hände locker auf den Bauch. Nun atmen Sie ganz ruhig, gleichmäßig und tief, sodass sich Ihre Hände langsam auf und ab bewegen. Sie können die Übung auch intensivieren, indem Sie eine Hand auf die seitliche Bauchregion legen und versuchen, nur noch in diese Hand hinein zu atmen. Sich auf diese Art einfach nur auf seine Atmung zu konzentrieren, ist eine unheimlich entspannende Übung!

 

Wirklich Training oder doch nur Mitglied im Fitnesscenter?

Besonders im Winter haben Fitnessclubs Hochkonjunktur. Doch Vorsicht: Lassen Sie sich nicht von Ihrer frisch erworbenen Mitgliedskarte zu übertriebenem Krafttraining hinreißen, was zu Überlastungserscheinungen führen kann. Die Motivation verschwindet schnell wieder, wenn man es in den ersten Wochen mit dem Training übertreibt. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie am Anfang nicht öfter als 2 bis maximal 3mal pro Woche zu Ihrem Fitnesstempel pilgern. Dadurch bleiben Sie länger „hungrig“ aufs Training und vermeiden auch Überlastung.

Außerdem sollte die Dauer Ihrer Mitgliedschaft zeitlich so begrenzt sein, dass ihr Auslaufen in greifbarer Nähe ist (maximal sechs Monate). Auch das hilft am Ball zu bleiben. Und sollten Sie im Sommer weiterhin Ihr Fitnesscenter besuchen wollen, wird es auch dann wieder preisgünstige Angebote geben. Bleiben Sie motiviert – Sie schaffen es!

 

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